Sport- und High-Performance-Reifen, Reifen und Konkurrenz - Grand Prix von Australien : Erste Bilanz für Pirelli
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Grand Prix von Australien : Erste Bilanz für Pirelli

Sport vom 01.04.11

Zu Saisonbeginn war viel spekuliert worden. Manche Rennfahrer hatten ganz deutlich ihre Befürchtungen über eine Abnutzung der Pirelli-Reifen während des Rennens zum Ausdruck gebraucht, andere hatten mutmachenden Optimismus zur Schau gestellt. Australien war für Pirelli also die Gelegenheit, sich zu beweisen…

Formule 1 Pirelli Reifen

Vor diesem Grand Prix waren sich einige sicher gewesen, dass es Kritik hageln würde, aber nein, die Marke Pirelli wurde nur so mit Lob überschüttet. Sébastian Vettel, Sieger des Rennens, hob das beispielhafte Fahrverhalten der Reifen während des gesamten Rennens hervor und Franz Trost, Toro Rosso Teamchef, verkündete, welch hohe Meinung er über die Leistung der Ingenieure von Pirelli hatte. Auch andere Fahrer, wie Michael Schumacher, äußerten sich nach diesem Test unter realen Bedingungen sehr positiv.

Die durchweg gute Performance der Reifen während diesem Rennen, vor allem aber bei Sauber-Fahrer Sergio Perez, der nur einen einzigen Boxenstopp machen musste und 35 Runden mit einem einzigen Satz Reifen herunterspulte, wischten alle Zweifel über die Laufleistung der Pirellis mit einem Handstreich weg.

Pirelli war zwar vollauf zufrieden über sein Comeback in der Formel 1, gab aber doch zu, dass die farbliche Codierung, die eigentlich dazu dienen sollte, die Reifentypen besser zu unterscheiden, nicht wirklich gut zu sehen gewesen waren. Für diesen Grand Prix gab es zwei Reifen, die harten (silberne Codierung) und die soften (gelbe Codierung).