Sport- und High-Performance-Reifen, Reifen und Konkurrenz - F1 – Großer Preis von Südkorea: Härtetest für die soften Pirelli-Reifen
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F1 – Großer Preis von Südkorea: Härtetest für die soften Pirelli-Reifen

Sport am 03.11.11 von Tobias T.

Ein paar Tage nach Vettels Krönung zum Weltmeister in Japan traf sich die F1-Familie erneut, dieses Mal in Südkorea. Um sich auf der anspruchsvollen Rennstrecke von Yeongam messen zu können, hatten die Rennfahrer die Wahl zwischen den soften und supersoften PZeros. Ein mutiges Angebot von Pirelli, wobei man auch nicht verheimlichte, dass dieses Rennen als Test für die soften Reifen genutzt werden sollte.

Montage de pneus sur le stand au GP Corée 2011 Bild-Credit © : Pirelli

Yeongam wurde 2010 von der FIA als Rennstrecke zugelassen und ist als hart und anspruchsvoll berüchtigt.
Zahlreiche langsame Kurven bieten verschiedenste Winkel und Wendungen, die dem Fahrer hohes technisches Können abverlangen. Zudem ist ihr abrasiver Belag ganz unterschiedlicher Qualität (teilweise wird sogar auf normalen Straßen gefahren) und nutzt die Reifen stark ab.

Pirelli hatte sich bei diesen Bedingungen nun dafür entschieden, den Rennteams ausschließlich die soften Reifen anzubieten: den soften PZero (gelb) und den supersoften PZero (rot). Eine radikale und mutige Entscheidung, wenn man weiß, dass die Reifen in Yeongam den größten lateralen Belastungen  aller F1-Strecken ausgesetzt sind. Für Paul Hembery, Motorsportchef von Pirelli, handelte es sich bei dieser Entscheidung « um die härteste Herausforderung des Jahres » für die supersoften Slicks. Er prophezeite eine entsprechend hohe Anzahl an Boxenstopps, weit mehr als üblich.

Wieder einmal waren die Rennstrecke, aber auch die Boxenstopps gleichermaßen für den Rennverlauf ausschlaggebend. Auch Regen hätte den Ausgang des Rennens maßgeblich beeinflussen können.

>> Großer Preis von Südkorea: Drehen Sie eine Runde auf der Rennstrecke Yeongam mit dem 3D-Track Experience von Pirelli