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F1 – Großer Preis von Singapur: Ein großes Spektakel

Sport am 04.10.11 von Tobias T.

Er galt als schwierig, dieser Große Preis von Singapur, und er wurde dieser Ankündigung gerecht. Rangeleien, Überholmanöver und Rückfälle: Ein großes Spektakel mit allem, was dazu gehört. Rückblick auf ein Rennen, bei dem die Reifen eine Hauptrolle spielten.

Grand Prix de Singapour 2011 Bild-Credit © : Pirelli

Paul Hembery ist zufrieden: Wieder einmal waren es seine Reifen, die für ein ordentliches Spektakel gesorgt hatten. "Es war strategisch gesehen eines der kompliziertesten Rennen", beglückwünscht sich der technische Leiter von Pirelli. "Wir haben eine Menge taktischer Manöver der Rennteams zu sehen bekommen". Die Tatsache, dass der Zeitunterschied zwischen soften und supersoften Slicks annähernd 1 Sekunde pro Runde beträgt, hatte zu heftigen Rangeleien und zahlreichen Überholmanövern geführt.

Und wieder einmal war Sebastian Vettel der Beste. Der junge Champion fuhr ein bewundernswertes, strategisch einmaliges Rennen und hatte seine Reifen bestens im Griff. Nun fehlt ihm nur noch ein Punkt zum Weltmeistertitel.

Aber auch andere Manöver dieses Grand Prix werden uns im Gedächtnis bleiben, darunter natürlich die Kollision zwischen Hamilton und Massa, die nach dem Rennen für einen heftigen medialen Schlagabtausch zwischen den Piloten gesorgt hatte.  Auch die Glanzleistung von Paul di Resta, der dieses Rennen auf beeindruckende Weise durchgehalten hat, blieb nicht unbemerkt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Fahrern, hatte der junge Schotte von Force India zu Beginn des Rennens die soften Slicks gewählt und konnte mit ihnen 19 Runden durchfahren bevor er seinen ersten Boxenstopp machen musste. Danach fuhr er mit supersoften Slicks noch 10 Runden weiter, um das Rennen dann mit soften Slicks zu beenden. Eine Strategie, die sich bezahlt machte, da er als erster Fahrer mit nur 2 Boxenstopps das Rennen durchs Ziel fuhr und somit auch noch das beste Ergebnis seiner Karriere einfuhr (6. Platz).