Sport- und High-Performance-Reifen, Reifen und Konkurrenz - Dakar 2012: BFGoodrich und Cooper auf dem Prüfstand
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Dakar 2012: BFGoodrich und Cooper auf dem Prüfstand

Sport am 13.01.12 von Tobias T.

Für diese beiden Marken hat das Jahr ganz besonders gut angefangen: BFGoodrich hatte für die Bereifung des Mini All4 Racing gesorgt, dessen französischer Fahrer Stéphane Peterhansel, den ersten Platz der allgemeinen Rangliste belegte. Cooper hatte den Toyota Land Cruiser des spanischen Rennfahrers Xavier Foj ausgestattet, der an der Spitze der seriennahen Fahrzeuge (Kategorie T2) glänzte. DIE Gelegenheit für die beiden Reifenhersteller, ihr Know-How im Segment der Geländereifen zu demonstrieren und nebenher auch noch ihr Reifenangebot an den Bedarf der breiten Masse anzupassen.

Dakar 2012: BFGoodrich und CooperTires Bild-Credit © : BFGoodrich

Robuste und vielseitige Reifen

Sandige oder steinige, staubige oder völlig aufgeweichte Pisten, Dünen und Felsen... Die dritte panamerikanische Rallye von Dakar unterzog die Reifen einer harten Prüfung. Solche Bedingungen sind nur zu meistern, wenn die Reifen vor allem robust sind. Aber sie müssen natürlich auch vielseitig sein, denn die Rennteams dürfen während der ganzen Rallye nur einen einzigen Reifentyp benutzen.

Lediglich mit der Anpassung des Reifendrucks können sie mit ihren Reifen auf die Bedingungen des Rennens reagieren. Bei steinigen Pisten müssen sie mit hohem Luftdruck (3 bar) fahren, um ihre Reifen vor Stößen zu schützen und das Risiko einer Reifenpanne zu reduzieren. Fahren Sie über die Dünen, so müssen sie wiederum den Druck auf 1,4 bar reduzieren, um so einen besseren Grip zu erhalten.

Die Reifen von Dakar sind zudem starken mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt. Ein Prototyp wie der Mini All4 Racing entwickelt bei einem solchen Rennen und mit einem Gewicht von über 2 Tonnen mehr als 300 PS. Beim Abfangen von manchen Sprüngen kassieren die Reifen hier bis zu über 3 Tonnen Belastung!

Praxistest für BFGoodrich und Cooper

Diese extremen Bedingungen bieten den Reifenherstellern eine hervorragende Gelegenheit, ihre besten Geländereifen zu testen. Dies gilt zum Beispiel für BFGoodrich, langjähriger Partner der Rallye Paris-Dakar. Seinen ersten Sieg errang der Hersteller 1999 mit dem Franzosen Jean-Louis Schlesser mit einem Renault Mégane Buggy und auf Baja T/A-Reifen. Ungeschlagen seit 2002, fuhr der amerikanische Reifenhersteller mit Hilfe des französischen Fahrers Stéphane Peterhansel und des Mini All4 Racing auf den Reifen AllTerrain+, seinen nunmehr zehnten Sieg in Folge auf der Rennstrecke von Dakar ein.

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Cooper erbrachte ebenfalls eine sehenswerte Leistung. Der Reifenhersteller hatte den Toyota Land Cruiser KXR des spanischen Piloten Xavier Foj bestückt, der in der T2-Wertung das oberste Siegertreppchen besteigen durfte. Der Toyota war mit den neuen Geländereifen Discoverer S/T Maxx angetreten, der in den nächsten Wochen auf den Markt kommen wird.

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