Sport- und High-Performance-Reifen, Reifen und Konkurrenz - Apollo Tyres kümmert sich um die Spoiler des Porsche 911 Turbo
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Apollo Tyres kümmert sich um die Spoiler des Porsche 911 Turbo

Sport am 12.02.14 von Tobias T.

Reifenhersteller stellen Reifen her, aber nicht nur das. Bei Apollo Tyre hat man ein ganz besonderes System zur Optimierung der Aerodynamik des neuen Porsche 911 Turbo entwickelt.

Konzept Active Aerodynamics auf einem Porsche Innovatives Konzept zur Optimierung der Aerodynamik für den neuen Porsche 911 Turbo - Bild-Credit © : Porsche

Kautschuk unter der Stoßstange

Grundsätzlich hat ein Auto vier Reifen aus Kautschuk und eine Karosserie aus Metall oder Kunststoff. Beim neuen Porsche 911 Turbo verhält es sich ein bisschen anders: Die Karosserie besteht natürlich aus Metall und anderen Materialien, doch der untere Teil des Frontspoilers ist aus Kautschuk in derselben Farbe wie die Reifen. Und zwar aus gutem Grund: Dieses bewegliche Teil wurde in enger Zusammenarbeit mit den Reifenspezialisten von Apollo Tyre über die Tochterfirma Vredestein entworfen und entwickelt. Der 911 Turbo und die Extremversion Turbo S sind die ersten Sportmodelle mit einem mobilen und gesteuerten Aerodynamiksystem, das es dem Auto ermöglicht, je nach Bedingungen den bestmöglichen Strömungswiderstand einzusetzen.

Air Master von VredesteinBild-Credit © : Vredestein

Mehr oder weniger Unterstützung

Wenn Sie unter den Frontspoiler des 911 Turbo schauen, werden Sie ein massives, an einem Sportauto völlig neuartiges Teil erkennen: Eine Art dunkelgrauer Wulst, der sein Volumen je nach Fahrbedingungen verändern kann. Beim Überqueren einer Bodenschwelle wird er komplett eingefahren und bei hoher Geschwindigkeit ausgefahren, um die Aerodynamik des Fahrzeugs zu optimieren und Kraftstoff zu sparen. Und falls der Fahrer den Performance-Modus des deutschen Sportwagens ausleben möchte, wird er vollständig ausgefahren, um so viel Unterstützung wie möglich zu bieten. Laut Porsche kann der 911 Turbo S mit diesem „Air Master by Vredestein“, der zum „Active Aerodynamics“-Set gehört, pro Runde auf der großen Nürburgring-Rennstrecke sage und schreibe zwei Sekunden gewinnen.