Autosalons und Veranstaltungen der Automobilbranche - Auto Salon Genf 2011: Continental auf dem Siegerpodest
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Auto Salon Genf 2011: Continental auf dem Siegerpodest

Events am 20.03.11 von Ann-Kathrin Lange

Der Genfer Auto-Salon hat gerade seine Pforten geschlossen und ebenso wie nach dem Mondial de l’Auto 2010, stellt Ihnen rezulteo nun hier die Marken und Modelle vor, mit denen die ausgestellten Fahrzeugen ausgestattet waren. Auch dieses Mal ist Continental wieder die führende Marke. Lesen Sie die Einzelheiten zur Klassifizierung und die Ergebnisse unserer Untersuchung.

22% der aufgezogenen Reifen stammten von Continental und damit dem Reifenhersteller mit der höchsten Präsenz auf Auto Salon Genf. Ihm dicht auf den Fersen folgte Michelin (21%). Der dritte Platz ging dieses Mal an Bridgestone (14,5%), vor Dunlop (13,8%) und Pirelli (12%).


Vergleicht man diese Hitliste mit den Zahlen des  Mondial de l’Auto 2010 von Paris , so ergeben sich kaum nennenswerte Änderungen, außer einer schönen Aufholjagd von Dunlop (+5,6% gegenüber dem Mondial in Paris), die offensichtlich zu Lasten von Pirelli (- 3,5%) ging.



Die « Big 6 » nach wie vor die Favoriten

Es ist keine Überraschung : Die Autohersteller bleiben den sechs  führenden Markenreifen (Bridgestone, Continental, Dunlop, Goodyear, Michelin und Pirelli) treu.

Sie allein bestreiten einen Anteil von 90% der aufgezogenen Reifen beim Genfer Auto Salon.

Bei den europäischen Auto-Herstellern sind es sogar beinahe 100%. Nur Fiat (Kumho, 14%), Lancia ( Yokohama, 10%) und Opel (Hankook, 17%) sind hier kleine Ausnahmen der Regel.

Die asiatischen Automobilhersteller dagegen wählen sehr gerne heimische Reifen : So Sangyong (Kumho, 100%), Hyundai ( Hankook, 50%) und Subaru (Yokohama, 50%).

 

Die Autohersteller setzen auf Vielfalt

Eine weitere Tendenz bestätigt sich auch dieses Mal : Das Ende der nationalen Monopole.

So sind es nicht mehr ausschließlich Michelin-Reifen, die von den französischen Autoherstellern aufgezogen werden : 75% der Citroën-Modelle sind mit Michelin- Reifen ausgestattet, 17% mit Bridgestone-Reifen und 8% mit Reifen von Dunlop.

Die letzteren kommen vorallem beim DS3 und den Fahrzeugen, die in Kooperation mit Peugeot und Mitshubishi entwickelt wurden, zum Einsatz. Renault (mit 57%) und Peugeot (mit 60%)  statten ihre neuen Auto-Modelle hauptsächlich mit Continental-Reifen aus.
Gleiches gilt für die Fiat-Gruppe : Pirelli wird von den italienischen Automarken nicht mehr ausschließlich eingesetzt. Alfa Romeo stattet so z.B. seinen kleinen Mito mit Goodyear-Reifen aus und Fiat hat gleich 6 Reifenhersteller, mit denen es zusammen arbeitet. Lancia wählt zu 60% Continental und Abarth zu 100% Michelin.

In Deutschland ist dasselbe Phänomen bei der Reifenmarke Continental zu beobachten : Mercedes stattet lediglich 45% der Autos mit Continental aus, bei VW sind es 35%, bei Audi nur 9% und bei BMW 7%.

 

Porsche bleibt Michelin treu

Am Stand von Porsche gibt es keine Überraschung : Auf sämtliche ausgestellten Porsche-Modelle sind Michelin-Reifen aufgezogen. Porsche und Michelin arbeiten seit Jahren eng bei der Entwicklung speziell auf Porsche abgestimmter Reifen zusammen. Jüngstes Beispiel : Die Entwicklung der grünen Reifen für den Porsche Panamera S Hybrid.


Die Umfrage-Methode von rezulteo :
Rezulteo befragte auf dem Auto Salon Genf an den Ständen von 44 Automobilherstellern. Auditiert wurden insgesamt 325 Fahrzeuge. Zu beachten : Die Reifenmodelle, die auf dem Salon ausgestellt waren, sind nicht zwangsläufig auch die Reifen, die bei den Herstellern als Erstausstattung für den Verkauf eingesetzt werden. Es ist in der Tat so, dass die Autohersteller auf den Salons gerne solche Reifen einsetzen, die mit ihrem sportlichem und agressivem Design die ausgestellten Fahrzeuge noch besser zur Geltung bringen sollen.
Wie Sie die Informationen der Umfrage erhalten können :
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