Im Überblick - Pirelli Kalender 2013 : Steve McCurry zelebriert die Vitalität Rios
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Pirelli Kalender 2013 : Steve McCurry zelebriert die Vitalität Rios

Im Überblick am 27.12.12 von Tobias T.

Pirelli hat die Realisierung seines Kalenders für 2013 dem Fotojournalisten Steve McCurry anvertraut und als Rahmen die turburlente Stadt Rio de Janeiro gewählt. Das Ergebnis : Eine eigenwillige Bildreportage, in der die weibliche Schönheit und die Vitalität einer multikulturellen Stadt zelebriert wird. Der amerikanische Fotograf schenkt uns hier mit seinen Bildern von internationalen Top Models und Straßenszenen aus Rio magische Momente

 

Der Fotograf : Steve McCurry

Mit der Beauftragung des amerikanischen Fotojournalisten Steve McCurry, die Realisierung der Ausgabe 2013 zu übernehmen, wollte Pirelli diesem glamourreichen Ereignis zu Jahresende eine andere Dimension verleihen.

MacCurry ist seit über 30 Jahren Mitglied der Agentur Magnum und in der Tat eher in Kriegs-und Krisengebieten als in Modestudios heimisch. Sein Porträt der jungen Afghanin Sharbat Gula mit den leuchtend grünen Augen, das 1985 im National Geographic  auf der ersten Seite veröffentlicht wurde, ging um die ganze Welt. Außerdem wurde er bereits mehrfach für seine Bilder über den Afghanistan-Krieg ausgezeichnet. (© photo : AP)

> Website von Steve McCurry

 

 

Der Ort : Rio de Janeiro

Als Kulisse für seinen Kalender wählte Pirelli wieder einmal Brasilien, das Land der Verheißung - um ganz genau zu sein, Rio de Janeiro, die Stadt der Lebensfreude und Ausgelassenheit. Steve McCurry verfügt über viel Erfahrung durch seine jahrelangen Reisen und nahm den besonderen Geist dieser Stadt, ihre Farbenpracht und ihre Verlockungen in sich auf.

Der Fotograf erzählt uns Geschichten mit Bildern von Grafittis, von ganz normalen Menschen, im Wechsel mit Bildern von fantastischen top models , eine junge Boxerin beim Training, direkt gefolgt vom brasilianischen Top-Model Adriana Lima, eine Obstverkäuferin und gleich darauf das tschechische Mannequin Petra Nemcova , Capoeira-Artisten, die zwischen der Tunesierin Hanaa Ben Abdesslem  und der Äthiopierin Liya Kebede umher wirbeln. Insgesamt sind es 34 Fotos von seltener Schönheit.

> Das making of des Pirelli-Kalenders 2013 auf Youtube 

 

Die Botschaft : Die Schönheit des Alltäglichen

Nach dem naturalistischen Stil von Mario Sorrenti (2012), den provokativen Posen von Terry Richardson (2010) und der von Karl Lagerfeld (2011) geschaffenen Mystik, bietet Steve McCurry in der Ausgabe 2013 einen eigenwilligen Bildbericht. "Ich habe versucht, auf der einen Seite Brasilien, seine Landschaften, seine Wirtschaft und seine Kultur zu porträtieren und gleichzeitig seine menschliche Seite darzustellen. Für mich ist die Fotografie ein Ausdrucksmittel, um die großen und kleinen Geschichten des alltäglichen Lebens zu erzählen."

In dieser 40. Ausgabe des Pirelli Kalenders gibt es ausnahmsweise kaum nackte Haut. Die Mannequins, Schauspielerinnen oder Sängerinnen, die hier vor dem Objektiv des amerikanischen Fotografen posiert haben, sind alle bekleidet. Alle unterstützen sie entweder Stiftungen, humanitäre Projekte oder nichtstaatliche Hilfsorganisationen und Steve McCurry hat hier die Genres nicht vermischt. Das macht die Fotos umso schöner. 


100 Fotos von Steve McCurry für die Pressefreiheit

3 Mal jährlich veröffentlichen die Reporters sans frontières (RSF) (Reporter ohne Grenzen)  einen Bildband großer Fotografen, um ihre Aktionen im Dienste der Pressefreiheit zu finanzieren. Fürihren letzten Bildband bat die Organisation Steve McCurry um 100 seiner schönsten Bilder über Afghanistan, ein Land, dass dieser seit Jahren bereist. . (© photo : RSF)